
Welcher Matcha sich für Iced Matcha eignet, hängt zunächst davon ab, was du zubereiten möchtest.
Für einen Iced Matcha Latte bevorzugen wir in der Regel einen Matcha mit ausreichend Körper und Tiefe, damit sein Charakter auch nach der Zugabe von Milch und Eis erhalten bleibt. Bei Getränken ohne Milch, wie Matcha mit Kokoswasser, einem Matcha Americano oder Matcha Yuzu, greifen wir dagegen oft zu einem anderen Matcha. Ohne Milch kommen die feinen Nuancen des Matchas deutlicher zur Geltung. Dazu gehören Unterschiede in Sorte, Herkunft und Geschmacksprofil.
Deshalb gibt es für uns nicht den einen Matcha, der zu jedem kalten Getränk am besten passt. Unser Kagoshima Matcha aus natürlichem Anbau wurde beispielsweise speziell für die Kombination mit Milch komponiert und ist deshalb unsere erste Wahl für Matcha Latte. Andere Matchas in unserem Sortiment, darunter Yame Yabukita, Fuji und Uji, haben jeweils einen ausgeprägten eigenen Charakter. Dieser kommt besonders bei der Zubereitung mit Wasser oder in leichteren Mixgetränken zur Geltung.
Auch die Zubereitung spielt eine wichtige Rolle. Matcha besteht aus fein vermahlenen Teeblättern und löst sich nicht wie ein Instantpulver vollständig auf. Damit eine gleichmässige Textur entsteht, muss er sorgfältig in der Flüssigkeit verteilt werden.
Ein Bambusbesen ist die traditionelle Wahl, aber längst nicht die einzige. Wir verwenden ausserdem einen elektrischen Matcha-Besen, einen Shaker und bei Getränken mit mehreren Zutaten einen Mixer. Jede Methode eignet sich für eine etwas andere Art der Zubereitung.

Was macht einen guten Matcha für Iced Drinks aus?
Der Begriff „Ceremonial Grade“ findet sich heute auf vielen Matcha-Produkten. Er bezeichnet meist Matcha, der zum Trinken und nicht zum Kochen gedacht ist. Allerdings handelt es sich dabei weder um eine geschützte Bezeichnung noch um einen offiziell standardisierten Qualitätsgrad.
Deshalb achten wir auf mehr als die Bezeichnung auf der Verpackung.
Herkunft, Sorte, Ernte, Beschattung, Verarbeitung, Vermahlung und Lagerung verraten deutlich mehr über die Qualität eines Matchas.
Hochwertiger Matcha wird in der Regel aus zarten Tencha-Blättern hergestellt, häufig aus der ersten Ernte. Die Teepflanzen werden vor der Ernte beschattet. Dieser wichtige Schritt bei der Herstellung beeinflusst das Gleichgewicht von Süsse, Umami, Bitterkeit und Adstringenz im fertigen Tee.
Junge, sorgfältig angebaute Blätter ergeben meist einen feineren und ausgewogeneren Matcha mit der Süsse und herzhaften Tiefe, für die hochwertiger Matcha geschätzt wird.
Alle Matchas im aktuellen AVANTCHA-Sortiment tragen die Bezeichnung Ceremonial Grade. Das allein sagt für uns jedoch noch nicht genug über die Qualität aus. Wir berücksichtigen vielmehr Anbaugebiet, Sorte oder Sortenmischung, Anbaumethode, Verarbeitung und die Art der Zubereitung, die unserer Meinung nach am besten zu jedem Matcha passt.
Unsere Matchas werden außerdem traditionell in Steinmühlen zu einem besonders feinen Pulver vermahlen. Diese Feinheit sorgt für ein weicheres Mundgefühl und erleichtert die gleichmäßige Verteilung im Wasser.
Welcher Matcha passt zu deinem Getränk?
Bei der Auswahl hilft eine einfache Frage:
Möchtest du Milch hinzugeben?
Der beste Matcha für einen Iced Matcha Latte
Für einen Iced Matcha Latte empfehlen wir in erster Linie unseren AVANTCHA Matcha Ceremonial Grade Kagoshima aus natürlichem Anbau.
Der Kagoshima Matcha ist eine Mischung aus vier Sorten: Yabukita, Okumidori, Okuyutaka und Zairai. Die Mischung wurde so abgestimmt, dass sie genügend Körper und Geschmack mitbringt, um auch mit Milch ihren typischen Matcha-Charakter zu bewahren.
Das ist wichtig, da Milch einige der feineren Eigenschaften eines Matchas abschwächen kann. Ein besonders nuancierter Matcha kann mit Wasser seine ganze geschmackliche Vielfalt zeigen. In einem Latte sind diese Feinheiten oft weniger deutlich wahrnehmbar.
Kagoshima ist vollmundiger und kräftiger im Geschmack, weshalb wir ihn am häufigsten für Matcha Latte verwenden.
Natürlich lässt sich ein Latte mit jedem hochwertigen Matcha zubereiten. Wir würden jedoch nicht für jedes Getränk denselben Matcha wählen.
Der beste Matcha für Iced Matcha mit Wasser
Ohne Milch lassen sich die feinen Unterschiede zwischen verschiedenen Matchas besser erkunden.
Für Iced Matcha mit Wasser, Matcha Americano, Matcha Yuzu oder andere leichte Getränke bevorzugen wir Matchas, bei denen die individuellen Eigenschaften von Sorte und Herkunft besonders gut zur Geltung kommen.
Unser Yame Yabukita beispielsweise hat ein nussiges, samtiges Profil mit Noten von weisser Schokolade und gedämpftem grünem Gemüse. Wir trinken ihn am liebsten mit Wasser, da sich diese Nuancen so besonders gut wahrnehmen lassen.
Fuji hat wiederum einen ganz eigenen Charakter, während unser Uji Samidori die Besonderheiten seiner Sorte und Herkunft zum Ausdruck bringt.
Diese Matchas eignen sich besonders dann, wenn der Matcha selbst im Mittelpunkt stehen soll.
Warum Iced Matcha anders zubereitet werden sollte
Matcha besteht aus dem ganzen Teeblatt, das zu feinem Pulver vermahlen wurde. Anders als Zucker oder Instantpulver löst er sich nicht vollständig in Wasser auf.
Stattdessen schweben die feinen Partikel in der Flüssigkeit.
Eine gute Zubereitung sorgt dafür, dass sie sich gleichmässig verteilen und sich das Getränk im Mund weich statt körnig anfühlt. Wird Matcha nicht ausreichend verteilt, können sich Klümpchen bilden oder Pulver am Boden des Glases absetzen.
Auch die Temperatur spielt eine wichtige Rolle.
Wir bereiten Matcha normalerweise mit Wasser zwischen 70 und 80 °C zu, abhängig vom jeweiligen Matcha und Rezept. Zu heisses Wasser kann Bitterkeit und Adstringenz verstärken, während etwas niedrigere Temperaturen die süssen und herzhaften Noten besser hervorheben.
Für kalte Getränke verrühren wir den Matcha meist zuerst mit etwas Wasser, bevor wir die kalten Zutaten hinzugeben. Es ist jedoch ebenso möglich, ausschliesslich mit gekühlten Zutaten zu arbeiten.
Geschüttelt oder aufgeschlagen? Vier Methoden zur Matcha-Zubereitung
Ein Bambusbesen ist das traditionelle Werkzeug zur Matcha-Zubereitung, aber längst nicht das einzige. Bei AVANTCHA verwenden wir je nach Getränk und Situation vier verschiedene Techniken.
- Bambusbesen (Chasen)
Matcha mit einem traditionellen Bambusbesen, auch Chasen genannt, aufzuschlagen, gehört weiterhin zu unseren bevorzugten Zubereitungsmethoden.
Mit ihm kannst du Textur und Schaum gezielt beeinflussen. Auch die Zubereitung selbst wird zum Erlebnis: den Matcha abmessen, Wasser hinzugeben und ihn von Hand aufschlagen.
Anstatt kreisförmig zu rühren, schlägst du den Matcha mit schnellen M- oder W-Bewegungen auf. Dadurch verteilt sich das Pulver besser im Wasser und es entsteht ein feinerer Schaum.
Wir verwenden den Chasen besonders dann, wenn die Zubereitung Teil des Genusserlebnisses sein soll. Das gilt sowohl für heiss servierten Matcha als auch für Matcha auf Eis.
- Elektrischer Matcha-Besen
Ein elektrischer Matcha-Besen ist praktisch, wenn du dieselbe feine, gleichmässige Textur in kürzerer Zeit erzielen möchtest.
Er eignet sich auch gut, wenn du wenig Erfahrung mit Matcha hast und mit dem Bambusbesen noch nicht vertraut bist.
Unser elektrischer Matcha-Besen erzeugt schnell einen feinen Mikroschaum und ist daher besonders praktisch für Matcha Latte und den täglichen Gebrauch.
Die Zubereitung mit einem elektrischen Matcha-Besen ist der traditionellen Methode keineswegs unterlegen. Je nach Gelegenheit passt einfach ein anderes Werkzeug besser.
- Shaker
Ein gut verschliessbares Glas, ein Cocktailshaker oder ein Proteinshaker eignet sich sehr gut für kalte Matcha-Getränke.
Gib Matcha und Flüssigkeit hinein, verschliesse das Gefäss sorgfältig und schüttle kräftig, bis sich das Pulver gleichmässig verteilt hat.
Durch das kräftige Schütteln verteilt sich besonders fein vermahlener Matcha gut in der Flüssigkeit. So entsteht ein angenehm weiches Mundgefühl.
Ausserdem ist Schütteln eine der praktischsten Möglichkeiten, Matcha unterwegs zuzubereiten. Du brauchst dafür nur ein dicht verschließbares Gefäss, weder Schale noch Besen.
- Mixer
Einen Mixer verwenden wir dann, wenn Matcha Teil eines Getränks mit mehreren Zutaten ist.
Ein Matcha-Proteinshake ist ein gutes Beispiel. Proteinpulver lässt sich mit einem Bambusbesen nur schwer gründlich einarbeiten. Im Mixer lassen sich alle Zutaten einfach und gleichmässig vermischen.
Dasselbe gilt, wenn Eis direkt mitgemixt werden soll, um das Getränk noch kälter und dickflüssiger zu machen.
Wir haben ausserdem damit experimentiert, Matcha mit Nussmus und Wasser zu mixen, statt fertige Nussdrinks zu verwenden. Mandelmus, Cashewmus oder andere Nussmuse können eine cremige Basis bilden. Gleichzeitig lässt sich so genauer bestimmen, welche Zutaten ins Getränk kommen.
Die genauen Mengenverhältnisse hängen vom jeweiligen Nussmus ab, weshalb wir empfehlen, selbst auszuprobieren, statt einem festen Rezept zu folgen.
So vermeidest du Klümpchen und eine körnige Textur
Bei einem so fein vermahlenen Pulver sind kleine Klümpchen durchaus normal, insbesondere nachdem die Verpackung geöffnet wurde und der Matcha mit Luftfeuchtigkeit in Kontakt gekommen ist.
Die richtige Zubereitung macht jedoch einen deutlichen Unterschied.
Siebe den Matcha vor der Zubereitung. Ein feines Sieb lockert verklumptes Pulver auf, bevor du Wasser hinzugibst.
Beginne mit wenig Flüssigkeit. Matcha lässt sich in einer kleinen Menge Wasser deutlich leichter gleichmässig verteilen, bevor du das restliche Wasser oder die Milch hinzugibst.
Verwende beim Aufschlagen mit dem Bambusbesen die M- oder W-Technik. Langsames Rühren in Kreisen verteilt das Pulver weniger gründlich und erzeugt weniger Schaum.
Schüttle gründlich. Wenn du eine Flasche oder einen Shaker verwendest, schüttle kräftig genug, damit sich der Matcha gleichmäßig in der Flüssigkeit verteilt.
Wähle das passende Werkzeug. Für Matcha mit Wasser ist ein Bambusbesen ideal. Für Proteinpulver, Nussmus und Crushed Ice empfiehlt sich ein Mixer.
Lagere Matcha richtig. Bewahre ihn luftdicht verschlossen sowie geschützt vor Wärme, Licht, Sauerstoff und Feuchtigkeit auf. So bleiben Farbe, Aroma und Geschmack länger erhalten.
Und keine Sorge, wenn sich der Matcha nach einiger Zeit leicht absetzt. Da die feinen Teepartikel in der Flüssigkeit schweben und nicht gelöst sind, ist das völlig normal. Schwenke das Glas dann einfach kurz.
Einfacher Iced Matcha Latte für zu Hause
Für einen Iced Matcha Latte empfehlen wir unseren Kagoshima Matcha aus natürlichem Anbau.
Zutaten
- 4,5 g AVANTCHA Matcha Ceremonial Grade Kagoshima Natürlicher Anbau
- 50 ml Wasser bei ca. 75 °C
- 150 ml kalte Milch oder eine pflanzliche Alternative
- Eiswürfel
Siebe den Matcha in eine Schale oder ein geeignetes Gefäss.
Gib das warme Wasser hinzu und schlage den Matcha mit einem Bambusbesen oder elektrischen Besen auf, bis er gleichmässig verteilt ist und sich eine feine Schaumschicht gebildet hat.
Fülle ein Glas mit Eiswürfeln und gib die Milch hinzu.
Giesse den Matcha darüber und verrühre alles vor dem Trinken.
Alternativ kannst du das Getränk auch in einem Shaker zubereiten. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du in unserem Rezept für Iced Matcha Latte.
Weitere Zubereitungsideen, darunter verschiedene Rezepte für Iced Matcha, findest du in unseren Matcha-Rezepten.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Ceremonial Grade Matcha für Iced Matcha verwenden?
Ja. Alle AVANTCHA Matchas tragen die Bezeichnung Ceremonial Grade und eignen sich sowohl für warme als auch für kalte Zubereitungen. Da „Ceremonial Grade“ keine geschützte Klassifizierung ist, sagt die Bezeichnung allein noch nicht alles über die Qualität aus. Achte deshalb auch auf Herkunft, Sorte, Ernte, Verarbeitung und Frische.
Welcher Matcha eignet sich am besten für einen Iced Matcha Latte?
Wir empfehlen einen Matcha mit ausreichend Körper und Geschmack, damit sein Charakter auch in Kombination mit Milch und Eis präsent bleibt. Unser bevorzugter Matcha für Latte ist Kagoshima Matcha aus natürlichem Anbau, dessen Mischung aus Yabukita, Okumidori, Okuyutaka und Zairai speziell dafür entwickelt wurde.
Welcher Matcha eignet sich am besten für Iced Matcha mit Wasser?
Mit Wasser lassen sich die individuellen Eigenschaften eines Matchas deutlich besser schmecken. Besonders gerne verwenden wir Yame Yabukita, Fuji und Uji, da ihre jeweiligen Geschmacksprofile nicht von Milch überdeckt werden.
Warum bilden sich Klümpchen in meinem Iced Matcha?
Matcha ist fein vermahlener Tee und löst sich nicht vollständig in Wasser auf. Siebe das Pulver zunächst und verrühre es mit einer kleinen Menge warmem Wasser. Durch gründliches Aufschlagen oder Schütteln verteilen sich die Partikel gleichmässiger und das Getränk erhält eine feinere Textur.
Ist geschüttelter Matcha genauso gut wie aufgeschlagener Matcha?
Für kalte Getränke funktioniert Schütteln sehr gut. Ein Bambusbesen bietet mehr Kontrolle über den Schaum und lässt dich die traditionelle Zubereitung erleben. Mit einem Shaker geht es schneller, und durch die kräftige Bewegung verteilt sich das Pulver gleichmässig. Welche Methode du wählst, hängt vor allem vom Getränk ab und davon, wie du es zubereiten möchtest.
Brauche ich einen Bambusbesen für Matcha?
Nein. Ein Bambusbesen ist zwar das traditionelle Werkzeug, doch auch mit einem elektrischen Matcha-Besen, einem dicht verschliessbaren Shaker oder einem Mixer lässt sich Matcha gut zubereiten. Bei AVANTCHA verwenden wir alle vier Methoden.
Kann ich Matcha im Mixer zubereiten?
Ja. Ein Mixer eignet sich besonders für Matcha-Proteinshakes oder Rezepte mit Nussmus, Früchten oder Crushed Icesowie anderen Zutaten, die gründlicher vermischt werden müssen. Für einen einfachen Matcha mit Wasser oder Milch reichen Besen oder Shaker in der Regel vollkommen aus.
Kann ich Iced Matcha mit Wasser statt mit Milch zubereiten?
Ja, das ist sogar eine der besten Möglichkeiten, die Unterschiede zwischen verschiedenen Matchas kennenzulernen. Ohne Milch lassen sich die Besonderheiten von Sorte und Herkunft sowie Süße, pflanzliche Noten und Umami deutlich besser unterscheiden.