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Bärg & Chrüter – Swiss Mountain Herbs: Die Geschichte hinter der Mischung

Für Markus Zbinden ist Tee weit mehr als das, was in der Tasse landet. Ihn interessiert auch, was eine Tasse Tee offenbaren kann: ein neues Aroma, eine überraschende Kombination oder eine völlig neue Perspektive auf eine Zutat, die er längst zu kennen glaubte.

Seine Leidenschaft für Tee begann mit einem Pu-Erh, den ihm ein Freund einschenkte. Der Tee stammte aus einer Ernte um 1993 und veränderte seine Vorstellung davon, wie vielfältig Tee sein kann.

„Ich konnte kaum glauben, dass das, was ich da gerade getrunken hatte, tatsächlich Tee war“, erinnert er sich. „Diese Erfahrung hat mir die Augen für die Welt des Tees geöffnet.“

Seitdem hat sich Markus' Begeisterung für Tee stetig weiterentwickelt. Seine Neugier auf unterschiedliche Teesorten und Aromen prägt auch seine Art, neue Mischungen zu kreieren.

Es gibt immer neue Aromen zu entdecken, weitere Teestile kennenzulernen und Zutaten aus einer anderen Perspektive zu erleben. Genau dieser Entdeckergeist steckt auch hinter AVANTCHA Swiss Mountain Herbs – einer Kräuterteemischung, die von der Schweiz und der Vielfalt ihrer Kräuter inspiriert ist.

 

Wie Swiss Mountain Herbs entstanden ist

Alles begann in Markus' eigenem Garten. Dort pflanzte er rund 13 verschiedene Minzsorten sowie Zitronenverbene und Zitronenmelisse an. Er probierte die Kräuter frisch und getrocknet, verkostete sie einzeln und experimentierte anschließend mit verschiedenen Kombinationen.

„Mich hat einfach fasziniert, was man damit alles erreichen kann.“

Sein Ziel war ein aromatischer Kräutertee, bei dem jede Zutat ihren Platz hat, ohne dass ein einzelnes Aroma die gesamte Mischung bestimmt. Besonders die Pfefferminze stellte ihn vor eine Herausforderung. Ihr intensiver Geschmack kann andere Kräuter schnell überdecken. Deshalb experimentierte Markus so lange mit den Mengenverhältnissen, bis die Pfefferminze eine angenehme Frische beisteuerte, ohne die übrigen Aromen zu dominieren.

„Wir wollten nur ein wenig Pfefferminze, wirklich nur einen Hauch“, erklärt er. „Sie sollte dem Aufguss eine leichte Frische verleihen, ohne zu stark hervorzutreten.“

Um herauszufinden, wie die einzelnen Zutaten miteinander harmonieren, bereitete Markus zunächst separate Aufgüsse zu und kombinierte diese anschließend. So konnte er die Aromen direkt miteinander vergleichen, ihre Anteile anpassen und neue Varianten ausprobieren.

Die Entwicklung dauerte etwa zwei bis drei Monate.

Entscheidend war dabei nicht, möglichst viele Kräuter in einer Mischung zu vereinen. Vielmehr ging es darum, genau zu verstehen, was jede einzelne Zutat zum Geschmack beiträgt und wie sie sich im Zusammenspiel mit den anderen entfaltet.

 

Markus Zbinden in his garden

 

Welche Kräuter stecken in Swiss Mountain Herbs?

AVANTCHA Swiss Mountain Herbs vereint sieben Kräuter und zwei Blüten zu einer ausgewogenen Kräutertee-Mischung. Markus wollte einen Aufguss kreieren, der über einen klassischen Minztee hinausgeht. Die verschiedenen Botanicals sollten gemeinsam ein vielschichtiges Aroma entwickeln und der Mischung ihre besondere Frische und ihren eigenen Charakter verleihen.
Auch das gewünschte Geschmackserlebnis spielte bei der Entwicklung eine wichtige Rolle.

„Wir wollten eine beruhigende Kräutermischung kreieren, denn heutzutage ist das Leben für uns alle viel zu stressig.“

Zitronenmelisse bringt eine sanfte aromatische Note ein, verschiedene Minzsorten sorgen für Frische und Zitronenverbene ergänzt die Mischung mit einer lebendigen Zitrusnote. Auch Brennnessel gehört zu den verwendeten Kräutern.

Jede Zutat erfüllt eine bestimmte Funktion. Die Kunst bestand darin, die einzelnen Aromen so aufeinander abzustimmen, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht, ohne dass ein Kraut zu sehr in den Vordergrund tritt.

Das Ergebnis ist ein leichter, milder Kräuteraufguss mit feinen Zitrusnoten, dezenter Süße, sanfter Minze und frischen, kräuterigen Aromen.

Swiss Mountain Herbs zeigt, worauf es bei einer gelungenen Kräuterteemischung ankommt: Es braucht eine klare Vorstellung vom gewünschten Geschmack und die Geduld, jede Zutat so lange abzustimmen, bis alles zusammenpasst.

 

Swiss Mountain Herbs: Schweizer Wurzeln, neu interpretiert

Swiss Mountain Herbs hat für Markus und AVANTCHA eine besondere Bedeutung. Eine Teemischung zu entwickeln, die von der Schweiz inspiriert ist, war eine natürliche Möglichkeit, die Herkunft und die Wurzeln der Marke zum Ausdruck zu bringen.

„Dieser Tee ist besonders wichtig, weil er unsere Herkunft und unsere Wurzeln in der Schweiz unterstreicht.“

Die Kräuter und Blüten stammen aus der Schweiz und verleihen der Mischung eine unmittelbare Verbindung zu ihrer Herkunft. Für Markus spiegelt sich darin auch wider, wofür AVANTCHA steht: eine klare Ästhetik, Präzision und Liebe zum Detail.

Swiss Mountain Herbs lässt sich nicht nur heiß genießen. Markus empfiehlt die Mischung auch als Eistee, beispielsweise zu einer Käseplatte mit mildem Ziegenkäse. Ebenso gut passt sie zu einem Dessert mit Zitrusfrüchten. Ihre frischen Kräuter- und Zitrusnoten bilden einen reizvollen Kontrast zu den Aromen von Käse und Dessert.

So lässt sich die Mischung auf eine andere Weise entdecken. Ob heiß aufgebrüht oder als erfrischender Eistee – je nach Zubereitung und Begleitung eröffnet sie unterschiedliche Genussmomente.

 

 

Schweizer Kräuter und AVANTCHAs Ansatz für natürlichen Anbau

Hinter Swiss Mountain Herbs stehen nicht nur die fertige Teemischung und ihre sorgfältig abgestimmten Aromen, sondern auch die Kräuter und Blüten, die in der Schweiz angebaut werden, sowie die Produzenten, die sie kultivieren.

Die beteiligten Betriebe sind nach Schweizer Standards biologisch zertifiziert. Wie Markus erklärt, muss dabei zwischen den Schweizer und den EU-Zertifizierungsstandards unterschieden werden.

„Da die Betriebe nach Schweizer Standards zertifiziert sind, wir selbst jedoch eine Zertifizierung nach EU-Standards haben, können wir die Kräuter nicht als Bio-Produkte ausweisen. Deshalb lassen wir sie weiterhin auf Pestizidrückstände prüfen und verwenden unser eigenes Label ‚Natural Farming‘, mit dem wir unsere entsprechenden Standards gewährleisten.“

Swiss Mountain Herbs vereint damit zwei Ideen, die die Entwicklung von Anfang an geprägt haben: die Verbundenheit mit der Schweiz und die Neugier darauf, was entstehen kann, wenn unterschiedliche Kräuter und Blüten mit Sorgfalt und Fingerspitzengefühl kombiniert werden.

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